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Archive for the ‘Positives’ Category

Schöner Artikel.

„Sach mal, kriegst Du eigentlich hier was von den Hasspredigern mit?“
„Wie kommsten darauf?“
„Naja, liest man doch überall.“
„Liest man wo?“
„In den Zeitungen, Mann.“
„Du solltest den Cicero abbestellen, das würde das Problem lösen.“
„Hm.“

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RECHT HAT ER

„Ich schäme mich, hier ein Österreicher zu sein“: Bei einer Demo vor dem Innenministerium in der Herrengasse ließ Alexander Van der Bellen seiner Empörung freien Lauf.

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Der VfGH (der jüngst auf einem äußerst erfreulichen Menschenrechtsrun zu sein scheint) sagt, dass wir bereits ein Bleiberecht haben.

Der Verfassungsgerichtshof hat sich in die aktuelle Diskussion über das Bleiberecht eingeschaltet. Das Bleiberecht sei „keine politische Frage“, so VfGH-Sprecher Neuwirth am Donnerstag. Wenn die nötigen Kriterien erfüllt seien, gebe es das Bleiberecht. Es gehe dabei allerdings nicht nur um die Aufenthaltsdauer. Neuwirth verwies auf die Menschenrechtskonvention. Justizministerin Berger (SPÖ) fordert nun die Objektivierung des Verfahrens. Sie stellte sich damit gegen Innenminister Platter (ÖVP).

Das Politikum darum scheint also unnotwendig. Allerdings nicht ganz, denn wie wir wissen, scheisst die österreichische Verwaltung zuweilen noch auf dieses Menschenrecht.

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Ich poste es etwas verspätet, aber trotzdem eine gute Kampagne.

SPÖ Wien - Fremdenfeindlichkeit muss ein Fremdwort sein

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Es waren nur zwei Zeilen, aber eine wichtige Botschaft – live am Donauinselfest ’07:

„…I kann gar net verstehen, wie das hat passieren können. Die Kurven hat do leicht 140 vertragen. Naja vielleicht hätt ich die sechs Vierterl net trinken soll’n, aber nach sechs Vierterl is ma do no net angsoff’n, oder? Überhaupt nix wär passiert,…wenn da bloß net dieses Strache-Wahlplakat gwes’n wär. ‚Wien darf nicht Istanbul werden‘, ‚Daham statt Islam‘. A so a Bledsinn. (…)“
(Rainhard Fendrich, im Songext von ‚Zweierbeziehung‘)

Kurz, prägnant, wichtig. Danke dafür!

Nachtrag: R.I.P. Georg Danzer, auch er würde wohl hinter dieser Aussage stehen, war er doch laut Fendrich ein glühender Antifaschist.

(via rigardi.org)

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Bei meinem Streifzug durch die Blogsphäre bin ich über Xenophobie.at gestolpert, das Anti-Rassismus-Blog eines jungen Inders der in Österreich lebt. Seine Motivation ist traurig genug für unser Land, aber nicht wirklich eine Überraschung: Es ist die Ausländerfeindlichkeit mit der er häufig konfrontiert wird.

Beim Lesen seiner Beiträge habe ich gemerkt, dass ich eigentlich sonst keine zugewanderten Mitmenschen kenne, die bloggen oder sich gar mit diesem speziellen Thema auseinandersetzen. Gibt es sie nicht, oder trennt sich die Blogszene da irgendwo, ohne dass es uns bewusst ist? Wahrscheinlich beginnt da ein Problem schon beim Internetzugang. Wenn es einen Digital Divide zwischen zugewanderten und hier geborenen Mitbürgern gäbe, würde es mich ja nicht wirklich wundern. Nichts desto trotz: Amit (ich hoffe der Name stimmt) kann ja nicht der Einzige sein, der die Kluft übersprungen hat. Hausaufgabe für alle: Mindestens einen ausländischen Blogger-Kollegen finden. Ich will hier ein paar Links in den Kommentaren sehen (ein Beitrag am eigenen Blog zum Thema mit einem Trackback wäre natürlich noch besser für alle ;)).

Xenophobie.at habe ich übrigens in die Blogroll aufgenommen. Hier ist Vernetzungsarbeit von Nöten.

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Die EU hat sich letzte Woche vorgewagt und im Zuge der Vereinheitlichung des Fremdenrechts angekündigt, ein Bleiberecht für Menschen zu gewähren, die fünf Jahre in einem EU-Land sind und sich dort integriert haben (sprich: die Arbeit gefunden haben und die nicht kriminell geworden sind). Das ist grundsätzlich ein Vorschlag der in die richtige Richtung geht. In Österreich würde sich nach geltendem Recht aber leider gar nichts ändern. Weil Asylanten in diesem „modern denkenden“ Land keiner Arbeit nachgehen dürfen (außer als Erntehelfer, wo dann gut ausgebildete Menschen Erdäpfel aufsammeln). „Das treibt viele in die Kriminalität.„, erkennt nun endlich auch eine Justizministerin. Maria Berger (SPÖ) will nun Flüchtlingen ermöglichen, nach drei oder sechs Monaten am Arbeitsmarkt teilzunehmen. Die nicht ganz unwesentliche Einschränkung spricht Bände über Österreich, die von den Kommentaren unter der Meldung bei derStandard.at nur unterstrichen wird: Wenn sich für den jeweiligen Job keine Österreicher finden. Es wäre nicht der Weisheit letzter Schluss aber wenigstens eine Verbesserung.

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